Auf dieser Fotographie bin ich die zweite von links … äh, Quatsch natürlich von rechts, bitteschön.
Quartettprobe · April 1974
Das ist schon eine Weile her, wie man nicht nur an der abgerissenen Ecke des Fotos erkennen kann …
Auswahl einiger Weiterbildungen, die ich im Laufe der Jahre besuchte.
Barocke Spielweise
auf Streichinstrumenten
(Kammermusik und Orchester)
Bei Prof. Gerhart Darmstadt u.a.
Orchesterpraxis
Bei Prof. Gisela Jahn
Cembalo-Grundwissen
Inhalt: Spieltechnik, Literatur, spezieller Aspekt Gehörbildung in diversen historischen Stimmungen bei Prof. Egino Klepper.
Gruppenunterricht am Klavier
Bei Gabriele Stenger-Stein
Kindermusicals
Bei Mechthild von Schoenebeck.
Jazz für Streicher
Als Ensembleform bei Nicola Kruse von „String Thing“.
Keys4Music – Eine Methode von Yamaha, Konzept für Gruppenunterricht mit vier Teilnehmern bei David Andruss.
Ein Schwerpunkt meiner Arbeit als „musizierender Mensch“ liegt in meiner Unterrichtstätigkeit an der Musikschule Lohne e.V., an der ich im Jahr 2007 mein 25-jähriges Dienstjubiläum begehen konnte.
Foto: Beim Unterricht an der
Musikschule Lohne e.V.
Pädagogische Fächer: Violine, Viola, Klavier, diverse Streichorchester, Klassenmusizieren, Chorleitung, fächerübergreifende Projekte.
Darüberhinaus unterrichte ich Erwachsene und Seniorinnen in der Justizvollzugsanstalt für Frauen in Vechta.
Musik ist für mich eine feinsinnige Art der Kommunikation, die infolgedessen auch der ständigen Übung und Pflege bedarf und mit einem zwischenmenschlichen Austausch verbunden ist. Geben und Nehmen, Erforschen und Zuhören, Miteinander – ohne Wettkampf, ein lebenslanges Ringen und Freude, also: ein immerwährendes Abenteuer.
Übrigens: Humor ist ebenfalls eine wichtige Komponente, die man als musizierender Mensch im Laufe der Zeit entwickeln sollte!
„Singepraxis“ praktisch von der Wiege auf. Erster Klavierunterricht im fünften Lebensjahr, ab dem siebten Lebensjahr außerdem Blockflöte. Mit zehn Jahren zusätzlich Violinunterricht, später Viola. Ab dem zwölften Lebensjahr Grundkenntnisse auf der Trompete.
Mit meinem Bruder Alexander am Klavier – ich war gerade vier.
Mehrfache Teilnahme am Wettbewerb „Jugend musiziert“ mit solistischen und kammermusikalischen Erfolgen auf Landesebene. Förderkurse durch den Deutschen Musikrat auf Landes- und Bundesebene.
Kurzzeitiges Mitglied im Bundesjugendorchester.
Musikstudium am Städtischen Konservatorium Osnabrück mit den Hauptfächern Viola bei Hedwig Thierfelder, zusätzlich Hauptfach Klavier bei Prof. Ingolf Henning. Abschluß: Dipl.-Musiklehrerin. Externe Ausbildung zur kirchenmusikalischen C-Prüfung durch Kreiskantor Jürgen Löbbecke.
Unterricht mit Senioren als vierphasige Einheit (Zusammenarbeit mit der Hochschule Vechta und der Musikschule Lohne e.V.) – u.a. mit den Aspekten Gerontologie; Kommunikation; Rhythmik; Dispokinese.
Rolland-Ausbildung (sechsphasig) – Markus Kiefer und Joachim Schall als Projektleiter. Lernziele: „Rollandbibel“; Grundkenntnisse auf fachfremden Streichinstrumenten; speziell Elemantarunterricht auf dem Kontrabass; Teamteaching; Lehrproben.
Elementare Pädagogik am Kinderkontrabass bei der VdM-Fachbeauftragten für Kontrabaß Nele Weißmann und Michael Pöhlmann.
Ich schreibe fachbezogene Literatur (methodisch-didaktische Aufsätze) sowie Geschichten und Gedichte für Kinder als Grundlage für eigene Vertonungen. Veröffentlichung: Der Kinderkontrabass im Streicherklassenunterricht als zweijähriges Projekt in der Grundschule (Arbeitshilfen Pro-Kontrabass S. 16 f. – VdM – Verlag Bonn 2004).
Nach fünfundzwanzigjähriger instrumentalpädagogischer Praxis wurde mir angetragen, Unterricht in einem Frauengefängnis zu erteilen. Ich war spontan dazu bereit, weil ich für mich erkannt habe, nur durch regelmäßig neue Herausforderungen ein ganzes Berufsleben hindurch authentisch bleiben zu können.
So begann ein Abenteuer, das bis heute unerhört spannend geblieben ist. Der Klavierunterricht ist inzwischen aus dieser Einrichtung nicht mehr wegzudenken und stößt auch bei den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern auf reges Interesse und positive Unterstützung.
Großzügige Geld- und Sachspenden durch Vereine, soziale Einrichtungen und Privatpersonen ermöglichten mittlerweile eine Ausweitung des Angebotes in den offenen Vollzug.
Wenn dieses Buch zur Diskussion anregen sollte, hat es seinen Sinn erfüllt.
Erschienen im STACCATO-Verlag, Juni 2009 (185 Seiten).
ISBN 978-3-932976-35-3
Preis: 18,00 € (D), 20,00 € (A)
Das „Herzstück“ der Musikschularbeit in Lohne sind zweifellos die regelmäßig stattfindenden „Wangerooger Musiktage“, die seit Jahrzehnten in der ersten Woche der niedersächsischen Herbstferien durchgeführt werden.
Hier begegnen sich rund zweihundertdreißig Personen zu musikalischen und freizeitlichen Aktivitäten. SchülerInnen ab dem zehnten Lebensjahr bis zum Erwachsenenalter bilden mit ihren Lehrern, zahlreichen Betreuern, Logistikern und Küchenhelferinnen für neun Tage eine soziale Gemeinschaft.
Im Vordergrund steht selbstverständlich die Musik mit einer Fülle von Konzerten, aber der Spaß kommt keineswegs zu kurz.
Alle paar Jahre wird das beliebte „Inselspiel“ veranstaltet, bei dem die Lehrer fantasievoll kostümiert auftreten und sich auf diese Weise von einer nicht ganz alltäglichen Seite zeigen. Dabei verteilen sie Quizfragen zum Thema „Musik, Wangerooge und Mee(h)r“, die in Rateteams gelöst werden.
Im Jahr 2005 stand ich als „Blondine“ verkleidet an einer Straßenecke auf Wangerooge. Das Geschäft, vor dem ich 2007 als „Zwerg“ posierte, freute sich über die zusätzliche Werbung und beköstigte mich mit einer Scheibe Wurst!
Solistisch:
Seit 1993 Organistin in der ev. Kirchengemeinde Dinklage, seit 1996 zusätzlich in Wulfenau
Caféhausmusik am Klavier. Schwerpunkte: Wiener Walzer, Filmschlager der 30er – 50er Jahre, Operettenmelodien
Ensemble:
Klavierbegleitung; Klavierkammermusik; vierhändig
Streichquartett: Viola oder 2. Violine
Mitglied des Ensembles „pro musica Osnabrück e.V.“
| Trinitatis-Chor / Dinklage | ||
|---|---|---|
![]() |
Obere Reihe: Matthias Rolfes, Andrea Hilgen-Frerichs, Wolfgang Bollmann, Marc Ostendorf |
|
| Mittlere Reihe: Renate Link, Doris Helmdach, Christel Bollmann, Bernadette Kühl, Bärbel Thranow, Irene Fleerkotte |
||
| Untere Reihe: Gudrun Blömer, Susanne Helmdach, Gisela Graf, Anette Bahlmann, Johanna Friese |
||
Ich schreibe Musik für didaktisch-methodische Zwecke oder immer dann, wenn sie für bestimmte Anlässe benötigt wird.
Vor diesem Hintergrund entstanden außer meinen Veröffentlichungen bei Heinrichshofen unter anderem drei- bis vierstimmige Sätze für Frauen-, Kirchen-, Männer- und Shantychor; Kanons; außerdem Arrangements für fächerübergreifende Schülerprojekte und Großgruppenveranstaltungen mit Chören und mehreren Orchestern.
Dabei vertrete ich die Ansicht, dass auch ungewöhnliche Kombinationen von Instrumenten möglich, willkommen und zulässig sind – z.B. Streicher mit Blockflöten, Blechbläsern, Saxophon, Percussion, Gitarre, Keyboard usw. … Erlaubt ist, was gefällt und motiviert!