Presse / Fotos

Oldenburgische Volkszeitung, 05. Mai 2010

Musiklehrer schreiben eigenes Liederbuch

Astrid Riese und Hanno Sauer veröffentlichen Notenheft für vierhändiges Klavierspiel. Es gibt nur wenig Material am Markt, das Anfängern vierhändiges Klavierspielern lebhaft vermittelt, weiß Musiklehrer Hanno Sauer von der Lohner Musikschule.

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Er und seine Kollegin Astrid Riese haben in diese Lücke gestoßen und ein Lehrheft konzipiert, das zum Experimentieren anregen und beim Üben motivieren soll.

„Es ist für einen Siebenjährigen langweilig, zuhause nur den Bassschlüssel zu üben“, sagt Riese, die die Musikstücke für das Lehrbuch „Klavier für 10 – 20“ ausgesucht und einige auch selbst komponiert hat. Erst zusammen mit einem Partner, der den Violinschlüssel spielt, höre sich ein Lied beim gewöhnlichen vierhändigen Spiel gut an. Die Stücke in dem neuen Liederbuch, das der in Bremen lebende Musiker illustriert hat, klingen nicht nur im Zusammenspiel mit einem Partner, sondern auch solistisch. Sie sind außerdem zu zweit an einem Klavier, zu zweit an zwei Klavieren oder eben alleine spielbar. Zudem ist egal, wer auf welcher Seite sitzt, denn die rechte und die linke Spielart können ausgetauscht werden.

Etwa drei Monate lang haben die Musiker Liederbücher gewälzt, Harmonien analysiert, Skizzen gemalt, Lieder geschrieben und ausprobiert, wie diese kombiniert miteinander klingen. Jetzt lernen die Schüler der Musikschule Lohne mit dem Material. Auch im Handel ist das Heft für 9,50 Euro erhältlich. Astrid Riese hat zudem kürzlich zwei Werke für Streicher veröffentlicht: „Flexitrios für variable Streichensembles“, erschienen im Heinrichshofen-Verlag für drei Euro.

Pressefotos · Astrid Riese
Mit Bratsche Astrid 01 Astrid 02 Astrid 03
Astrid 05 Astrid 06 Astrid 07
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OV am Sonntag, 06. Juli 2008

Konzept: Frisch gestrichen

Erfolgreiches drittes Streicherkonzert der Kreismusikschule im Rathaus.

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Zum dritten Mal hat der Fachbereich Streicher der Kreismusikschule Vechta vor kurzem zum Konzert eingeladen und ein abwechslungsreiches Programm vorgestellt. In diesem Jahr gab es gleich zwei Neuheiten: Zum Einen fand das Konzert erstmals im Foyer des Rathauses statt. Zum Anderen eröffneten in diesem Jahr die beiden Streicherklassen der Christophorus-Grundschule aus Vechta das Konzert.

Im September 2006 wurde mit finanzieller Unterstützung der Stadt Vechta und mit der Überzeugungsarbeit des Kollegiums der Christophorus-Schule die erste Streicherklasse gegründet. Das Ziel, dieses Angebot jeweils für die dritten und vierten Klassen der Schule anzubieten, wurde im September 2007 mit der Gründung der zweiten Streicherklasse erreicht.

Unterstützung erhielten die Leiter der Streicherklassen, Stefanie Lampe-Mutnjakovic und Fritze Winnacker, auch von Astrid Riese, die an der Musikschule Lohne unterrichtet. Sie entwickelte das Unterrichtswerk „Frisch gestrichen“ für die Arbeit mit Streicherklassen.

 

Oldenburgische Volkszeitung, 25. Juni 2008

Kleine Streicher spielen frisch auf

Tolles Konzert mit Musikschülern und geigenden Christophorus-Grundschülern in Vechta.

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Zum dritten Mal hat der Fachbereich Streicher der Kreismusikschule Vechta (KMS) zum Konzert eingeladen und ein abwechslungsreiches Programm vorgestellt. Zwei Neuheiten gab es dabei. Erstens fand das Konzert im Foyer des Rathauses statt und zweitens eröffneten das Konzert die beiden Streicherklassen der Christophorus-Grundschule aus Vechta. Eine Unterstützung der besonderen Art erhielten Stefanie Lampe-Mutnjakovic und Fritze Winnacker als Leiter der Streicherklassen durch das Unterrichtswerk „Frisch gestrichen“, das die Streicher-Kollegin Astrid Riese, die an der Musikschule Lohne unterrichtet, für die Arbeit mit Streicherklassen entwickelt hat.

Beide Streicherklassen haben bei dem Konzert gezeigt, was in kurzer Zeit im Orchesterverband zu erreichen ist. Auch Riese war von dem Konzert der Grundschüler angetan. Mit den „Streichhölzern“ und dem „kleinen Streichorchester“ kamen unter Leitung von Stefanie Lampe-Mutnjakovic zwei Ensembles auf die Bühne, in denen die Schüler entsprechend ihres Unterrichtsfortschritts auf das Spiel im großen Streichorchester vorbereitet werden.

 

Wilhelmshavener Zeitung, 14. Februar 2007

Frisch gestrichen ist schon halb musiziert

An der Cäcilienschule und auch in Wilhelmshaven einmalig: In der 5a lernt jede(r) ein Streichinstrument.

Von NORBERT CZYZ, Wilhelmshavener Zeitung.

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„Die Samba ganz“, ruft Johannes Reinders vom Flügel zwölf Geigern, sieben Bratschisten, fünf Cellisten und zwei Kontrabassisten (zu). „In der Mitte anfangen – halber Bogen“.

Kurz darauf begleiten 26 Zehn- und Elfjährige auf den leeren Saiten den Samba-Rhythmus, den Reinders am Flügel vorgibt. Für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a der Cäcilienschule ein Klangerlebnis sondergleichen.

Jeder hat das Gefühl wichtiger Teil eines richtigen Orchesters zu sein. Seit dem Wechsel von der Grundschule aufs Gymnasium in die erstmals angebotene Streicherklasse an der Cäcilienschule, zählt für die 16 Mädchen und 10 Jungen der 5a das Spiel auf der Geige, der Bratsche, dem Cello oder dem Kontrabass zur Pflichtübung. Allerdings auf freiwilliger Basis.

Der Besuch der Streicherklasse lag in der Entscheidung der Schüler selbst bzw. ihrer Eltern. Aufgebaut ist der Unterricht u.a. auf dem Heft „Frisch gestrichen“ von Astrid Riese, erschienen im Heinrichshofen's Verlag.

 

Oldenburgische Volkszeitung, 29. September 2006

Mit Geige, Bratsche, Cello & Co. soziale Kompetenz erlernen

Astrid Riese erklärt das Prinzip der Streicherklassen
Für die Arbeit mit Grundschülern hat die Lohnerin ein eigenes Konzept entwickelt.

Von ANKE HIBBELER, Oldenburgische Volkszeitung.

Not macht erfinderisch. Weil es kein geeignetes Unterrichtskonzept für ihre Streicherklassen gab, hat die Lohnerin Astrid Riese kurzerhand selbst eines entwickelt. „Frisch gestrichen“, erschienen im Heinrichshofen's Verlag, hat sie es genannt.

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Gedacht ist „Frisch gestrichen“ für das erste und zweite Schuljahr. Die Zielgruppe also, für die die Musikschule Lohne, an der Astrid Riese seit 1982 unterrichtet, im Sommer 2002 die Streicherklassen einführte. In der Von-Galen-Schule wurde damals diese Unterrichtsform angeboten. Zehn Kinder meldeten sich, um mit Geige, Bratsche, Cello und Kontrabass zu musizieren.

Das Erlernen eines Instrumentes, es ist allerdings nur der Nebeneffekt. „Es geht um die Vermittlung von sozialer Kompetenz, um das Aufeinanderhören“, erklärt Astrid Riese. Wenn dabei einer ihrer Schützlinge ein neues Hobby für sich entdecken könne, um so besser.

Neben der Von-Galen-Schule hat es Streicherklassen mittlerweile auch an der Ketteler-Schule und an der Franziskus-Schule gegeben. Die Instrumente selbst stellt dabei die Musikschule. „Den Kindern macht das viel Spaß“, weiß Astrid Riese, die sich die Arbeit in den Gruppen mit Stefanie Lampe-Mutnjakovic teilt. Die Erfahrungen, die die Lohnerinnen dabei gewonnen haben, sind in „Frisch gestrichen“ eingeflossen.

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